Schirmherrinbitten

der Freiwilligen Feuerwehr Sollbach zum 150‑jährigen Gründungsfest

Am 11. April 2026 fand das Schirmherrinbitten der Freiwilligen Feuerwehr Sollbach anlässlich ihres 150‑jährigen Gründungsfestes statt. Zu diesem besonderen Anlass versammelten sich die Floriansjünger am Feuerwehrhaus in Sollbach.

Mit Reisebus und Festkappelle zur zukünftigen Schirmherrin

Vom Gerätehaus aus machte sich die Festabordnung zunächst mit einem Reisebus auf den Weg nach Bruck i.d.OPf. Musikalisch begleitet von der Festkapelle „Perlhütter Musikanten“ marschierte der Festverein anschließend zum Wohnhaus der ersten Bürgermeisterin, Heike Faltermeier.

Bitte um Übernahme der Schirmherrschaft

Am Ziel angekommen überbrachten der 1. Vorsitzende und Festleiter Thomas Schächerer sowie der 1. Kommandant und stellvertretende Festleiter Christian Meier im Namen des Feuerwehrvereins die Bitte um Übernahme der Schirmherrschaft - traditionell in Gedichtform. 

Bedeutung des Jubiläums hervorgehoben

In seiner Ansprache betonte der Vorstand die besondere Bedeutung des anstehenden Jubiläums. Eine Festveranstaltung dieser Größenordnung erfordere eine Schirmherrschaft, die für Verantwortungsbewusstsein, Anerkennung und Weitblick stehe. Diese Werte verkörpere Bürgermeisterin Faltermeier nicht nur in ihrem Amt, sondern auch durch ihr offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Parallelen zog er zudem zur Arbeit der Feuerwehr, die in ihrer Freizeit tagtäglich Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung übernehme.

Zusage der Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Heike Faltermeier zeigte sich von der Bitte sichtlich angetan. In ihrer kurzen Stellungnahme würdigte sie die 150‑jährige Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Sollbach als herausragende Leistung. Das Festmotto „Ein Dorf außer Rand und Band“ bringe den Geist des Jubiläums treffend zum Ausdruck. Angesichts der wertschätzenden und herzlichen Art der Bitte erklärte sie sich gerne bereit, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Mit Überzeugung und Stolz stehe sie an der Seite „ihrer“ Feuerwehr, die ihr seit jeher besonders am Herzen liege.

Großer Beifall und symbolisches Geschenk

Die Zusage der Bürgermeisterin wurde von den anwesenden Feuerwehrmitgliedern, der Festmutter, den Festdamen, den beiden Ehrenschirmherren Jennifer Lehmer und Helmut Matschi sowie Michel Weiler von der Schlossbrauerei Naabeck mit großem Beifall aufgenommen. Als symbolische Zeichen der Dankbarkeit wurden der frisch gekührten Schirmherrin ein Regenschirm – der als gutes Omen ungeöffnet blieb – sowie ein Blumenstrauß überreicht.